04:18 23 November 2017
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    "Occupy Wall Street": Polizei in Denver geht mit Gewalt gegen Protestierende vor

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    Die Polizei in Denver (US-Bundesstaat Colorado) ist gegen die Teilnehmer einer Protestaktion im Rahmen der Bewegung „Occupy Wall Street“ („Besetzt die Wall Street“) gewaltsam vorgegangen, teilte der Fernsehsender CBS mit.


    Die Polizei in Denver (US-Bundesstaat Colorado) ist gegen die Teilnehmer einer Protestaktion im Rahmen der Bewegung „Occupy Wall Street“ („Besetzt die Wall Street“) gewaltsam vorgegangen, teilte der Fernsehsender CBS mit.

    Die Ordnungshüter sollen am Samstag Gummigeschosse und Pfeffergas gegen die Demonstranten eingesetzt haben.

    Laut CBS hat sich die Situation zugespitzt, als etwa 2000 Anhänger der Bewegung versucht hatten, zum Parlamentsgebäude vorzudringen.

    Wie die Zeitung Denver Post unter Berufung auf Matt Murray, einen Sprecher der städtischen Polizei, schreibt, haben die Protestierenden einen Polizisten von seinem Krad gezogen und weitere Offiziere angegriffen. Bei dem Zwischenfall seien sieben Personen verhaftet worden. An diesem Tag wurden insgesamt 20 Festnahmen vorgenommen.

    Laut Murray wurde verletzten Teilnehmern der Protestaktion medizinische Hilfe vor Ort erwiesen.

    Viele Städte der USA, darunter New York, sind von Massenprotesten unter dem Motto „Occupy Wall Street“ erfasst, die von den arabischen Revolutionen inspiriert wurden. Die Teilnehmer der Protestbewegung, die seit mehreren Wochen für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen, sollen keine klaren Forderungen formuliert haben. Die Protestaktionen werden durch allgemeine Versammlungen sowie über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook organisiert beziehungsweise koordiniert.

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