02:57 22 November 2017
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    Kanada erwägt eigene „Magnitski-Liste“

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    US-Präsident unterzeichnet Magnitski-Gesetz (101)
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    Nach den USA will nun auch Kanada eine „schwarze Liste“ russischer Beamten aufstellen, die in den Tod des russischen Anwaltes Sergej Magnitski verwickelt sind.

    Nach den USA will nun auch Kanada eine „schwarze Liste“ russischer Beamten aufstellen, die in den Tod des russischen Anwaltes Sergej Magnitski verwickelt sind.

    Das kanadische Parlament behandelt bereits seit dem 28. Oktober einen Gesetzentwurf „Über die Korruption und Straflosigkeit im Fall Sergej Magnitski“, hieß es auf der Webseite des Gremiums am Montag.

    Wenn der Gesetzentwurf angenommen wird, werden den auf der Liste stehen Amtspersonen und ihren Verwandten verboten, in Kanada einzureisen und auf dessen Territorium zu wohnen, hieß es.

    Die USA hatten im Juli ein Einreiseverbot gegen Dutzende russische Beamte im Zusammenhang mit dem Tod von Magnitski verhängt.

    Der Berater des britischen Investmentfonds Hermitage Capital Management, Sergej Magnitski, war Ende 2009 in einer Gefängniszelle gestorben, ohne dass dem 37-Jährigen, der nach Angaben seiner Anwälte an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse litt, ärztliche Hilfe zu Teil wurde. Einige US-Politiker werfen Moskau mangelhafte Ermittlungen vor und plädieren für einseitige Finanzsanktionen gegenüber den russischen Beamten, die „für Mord, Folter und grobe Verletzungen der Menschenrechte verantwortlich sind“.

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