06:38 22 November 2017
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    Juncker: ‚Ja’ für Chinas Milliarden, aber keine Gegenleistungen

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    Die Euro-Zone kann nach Worten des Chefs der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, auch ohne China und sonstige fremde Hilfe die Schuldenkrise bewältigen.

    Die Euro-Zone kann nach Worten des Chefs der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, auch ohne China und sonstige fremde Hilfe die Schuldenkrise bewältigen.

    Wie Juncker am Montag sagte, sei es vorteilhaft für China, seine Reservenüberschüsse in Europa zu investieren. Peking müsse aber kaum mit politischen Gegenleistungen rechnen.

    „Wenn China und andere Investoren sich nicht beteiligen würden, wären die Beschlüsse, die wir getroffen haben, substanziell genug, um allein Herr der Schuldungskrise werden zu können“, sagte der Ministerpräsident Luxemburgs.

    Die 17 Staats- und Regierungschefs der Euroländer hatten sich vorige Woche darüber geeinigt, die Schlagkraft des Euro-Rettungsfonds EFSF auf eine Billion Euro aufzustocken. Dabei rechnen die Euroländer auf eine Beteiligung fremder Investoren, wie beispielsweise Chinas, das auch weiter Anleihen von Schuldenländern kaufen würde.

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