16:22 20 November 2017
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    Kirgistan: Präsidentenkandidat Taschijew erkennt Wahlergebnisse nicht an

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    Einer der drei Hauptanwärter auf den Präsidentenposten in Kirgistan, Leiter der nationalkonservativen Partei Ata-Schurt, Kamtschibek Taschijew, hat am Montag angegeben, den Sieg von Almasbek Atambajew bei der Präsidentenwahl vom Sonntag nicht anerkennen zu wollen.

    Einer der drei Hauptanwärter auf den Präsidentenposten in Kirgistan, Leiter der nationalkonservativen Partei Ata-Schurt, Kamtschibek Taschijew, hat am Montag angegeben, den Sieg von Almasbek Atambajew bei der Präsidentenwahl vom Sonntag nicht anerkennen zu wollen.

    „Ich und meine Anhänger erkennen die Ergebnisse dieser (Präsidenten-)Wahl nicht an. Die Machthaber sollen sich besinnen und ihre Ergebnisse aufheben. Widrigenfalls wird die Macht hart bestraft werden und die ganze Gewalt des kirgisischen Volkes zu spüren bekommen“, erklärte Taschijew am Montag vor der Presse.

    Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission erhielt der 55-jährige Premier und Sozialdemokrat Almasbek Atambajew nach Auszählung fast aller Wahlzettel (95,47 Prozent) 62,88 Prozent der Wählerstimmen. Ihm folgen der Chef der Partei „Geeintes Kirgistan“, Adahan Madumarow, mit 14,9 Prozent und Kamtschibek Taschijew mit 14,43 Prozent der Stimmen, teilt die Nachrichtenagentur Akipress am Montag mit.

    Das ist die erste Präsidentenwahl in Kirigistan nach dem Sturz des Präsidenten Bakijew im April 2010. An der Präsidentenwahl vom Sonntag haben insgesamt 16 Kandidaten teilgenommen. Um im ersten Wahlgang zu siegen, muss ein Präsidentenkandidat mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen bekommen.

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