22:22 20 November 2017
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    Nato-Chef Rasmussen schließt militärisches Eingreifen in Syrien aus - MEHR

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Nato wird laut Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen unter keinen Umständen in Syrien eingreifen.

    Die Nato wird laut Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen unter keinen Umständen in Syrien eingreifen.

    „Wir haben überhaupt nicht die Absicht, in Syrien einzuschreiten", sagte Rasmussen am Montag nach Angaben der Agentur AFP. Ein Eingreifen sei völlig ausgeschlossen.

    Auf den Nato-Operation in Libyen eingehend, betonte Rasmussen, die Voraussetzungen in Libyen und Syrien seien nicht vergleichbar. Für das Eingreifen der Nato in Libyen habe es "ein klares Mandat der Vereinten Nationen" und "eine starke und aktive Unterstützung der Staaten der Region" gegeben. „Keine dieser Bedingungen ist in Syrien erfüllt.“

    Rasmussen rief das Regime in Syrien zu demokratischen Reformen auf und verurteilte scharf die Gewalt gegen Zivilisten in Syrien. „Das ist absolut skandalös", zitiert ihn AFP.

    Syrien wird seit März von gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Opposition fordert politische und wirtschaftliche Reformen sowie den Rücktritt von Präsident Bashar al-Assad, der die Armee gegen die Demonstranten einsetzt. Bei Zusammenstößen mit den Ordnungskräften kamen nach UN-Angaben mehr als 3000 Menschen ums Leben. Die syrischen Behörden sprechen von rund 1500 Todesopfern auf beiden Seiten. Die USA und die EU fordern internationale Sanktionen gegen Syrien.

    Am Sonntag warnte der syrische Präsident Baschar al-Assad den Westen vor einer Einmischung in seinem Land.

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