02:46 23 November 2017
SNA Radio
    Politik

    FBI: „Bond-Girl“ Chapman und Co. in den USA leer ausgegangen

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    Den zehn Russen, die 2010 als mutmaßliche Spione aus den USA ausgewiesen worden waren, ist nach Angaben der US-Bundespolizei FBI nicht gelungen, in Amerika irgendwelche Geheimnisse zu stehlen.

    Den zehn Russen, die 2010 als mutmaßliche Spione aus den USA ausgewiesen worden waren, ist nach Angaben der US-Bundespolizei FBI nicht gelungen, in Amerika irgendwelche Geheimnisse zu stehlen. 

    Dennoch seien die Spione sehr gefährlich gewesen, teilte das FBI am Montag mit. Der Agentenring sei auf Dauer angelegt worden und großzügig vom russischen Auslandsgeheimdienst SWR finanziert worden.

    Die Agenten seien bereit gewesen, jahrzehntelang auf die Gelegenheit zu warten, einen wichtigen Informanten aus den US-Regierungskreisen anzuwerben, hieß es. Der amerikanische Abwehrdienst habe die Spione elf Jahre lang observiert, bevor diese am 27. Juni 2010 festgenommen wurden, so das FBI. Die Entlarvung der russischen Agenten sei ein Exempel für alle Staaten, die Spionage in den USA betreiben, hieß es.  

    Ende Juni hatten US-Behörden die Zerschlagung eines russischen Spionagerings gemeldet. Zehn Menschen, darunter auch die als „Agentin 90-60-90“ und „Bond-Girl“ bekannte Anna Chapman, waren festgenommen worden. Einen Monat später wurden die Verdächtigen in Wien gegen vier in Russland inhaftierte US-Spitzel ausgetauscht. Nach ihrer Rückkehr erhielten die mutmaßlichen Agenten im Kreml Staatsauszeichnungen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren