11:57 24 November 2017
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    Lawrow: Kein Friede im Kosovo ohne Aufklärung des Organhandels

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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält eine Normalisierung der Lage im Kosovo für unmöglich, solange die Fälle von Organhandel nicht aufgeklärt und die Schuldigen noch auf freiem Fuß sind.

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält eine Normalisierung der Lage im Kosovo für unmöglich, solange die Fälle von Organhandel nicht aufgeklärt und die Schuldigen noch auf freiem Fuß sind. 

    In einem Interview für die Belgrader Zeitung „Večernje Novosti“ erinnerte Lawrow daran, dass Russland „ohne Zögern“ Serbiens Vorstoß unterstützt habe, ein UN-Ermittlungsgremium ins Leben zu rufen, das diese „himmelschreienden Verbrechen“ aufklären soll. „Wir werden auch weiterhin entsprechende Initiativen durchsetzen“, so der Minister.

    Im Dezember 2010 hatte Dick Marty, Sonderberichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE), in einem Bericht über Menschenhandel im Kosovo auf grausame Verbrechen in dieser abtrünnigen Provinz Serbiens verwiesen.

    Laut dem Bericht, der weltweit für einen Skandal gesorgt hatte, soll der derzeitige Premier des Kosovo, Hashim Thaci, Ende der 1990er Jahre eine kriminelle Organisation angeführt haben, die in Auftragsmorde, Menschenraub und Organhandel verwickelt war. Thaci weist alle Vorwürfe von sich.

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