20:43 18 November 2017
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    Preisstreit beendet: Russlands Militär einigt sich mit U-Boot-Bauer

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    Der Preiskonflikt zwischen dem russischen Verteidigungsministerium und der Schiffbauholding USC, der das staatliche Rüstungsprogramm gefährdet hatte, ist offenbar beendet worden.

    Der Preiskonflikt zwischen dem russischen Verteidigungsministerium und der Schiffbauholding USC, der das staatliche Rüstungsprogramm gefährdet hatte, ist offenbar beendet worden. 

    Wie RIA Novosti aus informierten Kreisen im Industrieministerium erfuhr, haben das Militär und die USC die Preise für die Atom-U-Boote der Baureihen Jassen und Borej vereinbart.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Heute ist ein großer Kompromiss bei den Rüstungsaufträgen für dieses Jahr erzielt worden“, so die Quelle. Die Preise für alle noch nicht unterzeichneten Lieferverträge seien vereinbart worden. Die Vertragsabschüsse sollen in den nächsten Tagen erfolgen.

    In diesem Jahr soll die zur USC gehörende Sewmasch-Werft das Atom-U-Boot Sewerodwinsk (Baureihe Jassen) sowie die U-Boote Juri Dolgoruki und Alexander Newski (beide Baureihe Borej) fertig stellen.

    Bereits im Juli hatte Juri Solomonow, Generalkonstrukteur des Moskauer Instituts für Wärmetechnik und Entwickler der Interkontinentalraketen Jars und Bulawa, bekannt gegeben, dass das staatliche Rüstungsprogramm in diesem Jahr untererfüllt werde, weil das Verteidigungsministerium Vertragsabschlüsse verzögere. Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow gestand damals ein, dass viele der Lieferverträge, die das Verteidigungsministerium in diesem Jahr mit den Rüstungsherstellern schließen sollte, bislang nicht zustande gekommen seien. Grund dafür sei ein rapider Preiszuwachs bei den Produzenten.

    Auch im vergangenen Jahr war Russlands staatlicher Rüstungsauftrag nicht erfüllt worden. Präsident Dmitri Medwedew hatte damals verantwortliche Amtsträger entlassen.

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