19:35 24 November 2017
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    Jüdischer Kongress nennt Aufnahme Palästinas in UNESCO eine Katastrophe

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    Der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJK), Wjatscheslaw Kantor, hat die Aufnahme Palästinas in die UNESCO als eine Katastrophe bezeichnet.

    Der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJK), Wjatscheslaw Kantor, hat die Aufnahme Palästinas in die UNESCO als eine Katastrophe bezeichnet.

    Er sei über die am Vortag von der UNESCO-Vollversammlung getroffene Entscheidung enttäuscht und besorgt, erklärte Kantor am Dienstag. Der Text der Erklärung liegt der Nachrichtenagentur RIA Novosti vor. "Vor allem ist das eine Katastrophe für die UNESCO selbst", fuhr der EJK-Präsident fort. "Denn die Bildungs-, die Kultur- und die religiösen Einrichtungen dieses Mitglieds (Palästina) befassen sich ausschließlich mit der Propaganda von Hass und spornen zu Gewaltanwendung gegen Israel und das jüdische Volk", heißt es in dem Papier.

    Kantor vermutete, dass Palästina die UNESCO missbrauchen und die jüdische Geschichte "arabisieren" wird. Bereits jetzt schon seien mehrere hebräische Denkmäler zu Moscheen geworden, beklagte er.

    Für die Aufnahme Palästinas hatten am 31. Oktober mehrere europäische Länder gestimmt, darunter Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg und Österreich. Die Niederlande, Deutschland, Schweden, Tschechien und Litauen waren dagegen. Es gab mehrere Enthaltungen, darunter Großbritannien und Italien.

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