17:59 16 Dezember 2018
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    Meinungsforscher: Kreml-Partei wahrt trotz Verluste Mehrheit in Staatsduma

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    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
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    Die Partei Geeintes Russland wird laut Alexej Graschdankin, Vizechef des Moskauer Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentr, nach den Staatsduma-Wahlen am 4. Dezember trotz eines gewissen Rückgangs ihrer Popularität eine Mehrheit im russischen Unterhaus bekommen.

    Die Partei Geeintes Russland wird laut Alexej Graschdankin, Vizechef des Moskauer Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentr, nach den Staatsduma-Wahlen am 4. Dezember trotz eines gewissen Rückgangs ihrer Popularität eine Mehrheit im russischen Unterhaus bekommen.

    Gemäß einer November-Umfrage des Instituts werden Geeintes Russland (53 Prozent), die KP Russlands (20 Prozent), die Liberaldemokratische Partei (12 Prozent) und die Partei Gerechtes Russland (neun Prozent) die 7-Prozent-Hürde schaffen.

    „Die restlichen Parteien bleiben unter fünf Prozent“, teilte Graschdankin Journalisten mit.

    Dementsprechend würden Geeintes Russland 253 Sitze, die KP 94 Sitze, die Liberaldemokraten 59 und die Partei Gerechtes Russland 44 Sitze bekommen. „Gegenüber der bisherigen Zusammensetzung wird Geeintes Russland rund 60 Sitze verlieren“, hieß es.

    Laut der Oktober-Umfrage des Instituts war Geeintes Russland auf 59 Prozent der Befragten gekommen.

    Wie Graschdankin weiter ausführte, ist das Interesse für die Wahlen 2011 geringer als dieses für die Wahlen 2007 registriert wurde.

    Zuvor hatte Valeri Fjodorow, Chef des Moskauer Meinungsforschungsinstituts WZIOM, am Freitag bei einer Pressekonferenz bei RIA Novosti mitgeteilt, dass Geeintes Russland bei den Wahlen am 4. Dezember 53,7 Prozent der Wählerstimmen bekommen würde, gefolgt von der KP mit 16,7 Prozent, den Liberaldemokraten mit 11,6 Prozent und der Partei Gerechtes Russland mit zehn Prozent. Dementsprechend würde die Kreml-Partei 262 Unterhaus-Sitze bekommen gegenüber den jetzigen 315. Die restlichen drei Parteien würden ihre Vertretung in der Staatsduma vergrößern. WZIOM prognostizierte eine Wahlbeteiligung von 58 Prozent. 

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