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    Türkei will gemeinsam mit Arabischer Liga gegenüber Syrien auftreten

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Türkei ist zu gemeinsamen Handlungen mit der Arabischen Liga gegenüber Syrien bereit, teilte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu auf einer Pressekonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Giulio Terzi am Freitag in Istanbul mit.

    Die Türkei ist zu gemeinsamen Handlungen mit der Arabischen Liga gegenüber Syrien bereit, teilte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu auf einer Pressekonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Giulio Terzi am Freitag in Istanbul mit.

    Am heutigen Freitag läuft der Termin ab, den die Arabische Liga Syrien für die Zulassung der Beobachter dieser Organisation in das Land zur Verfügung gestellt hat. Für den Fall einer Weigerung drohte die Arabische Liga Damaskus mit Sanktionen.

    „Syrien steht es bevor, die Prüfung auf das Vorhandensein eines guten Willens zu bestehen“, sagte der türkische Außenminister. Er rief das Regime von Bashar al-Assad auf, die Forderungen der Arabischen Liga zu erfüllen und der Gewalt Einhalt zu gebieten.

    „Wir können das Blutvergießen in Syrien nicht mehr dulden“, so Davutoglu.

    Er teilte auch mit, dass Ankara die Konsultationen zu Syrien mit den EU- und Nato-Ländern sowie den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates fortsetze.

    Syrien wird seit Mitte März von gewaltsamen Protesten gegen die Regierung erschüttert, die in der jüngsten Zeit insbesondere in Homs, der drittgrößten Stadt des Landes, sowie in den Provinzen Hama und Idlib aktiver geworden sind. Die Konfrontation wird immer stärker konfessionell geprägt. Die syrischen Behörden bestreiten jedoch die Möglichkeit eines Bürgerkrieges.

    Laut UN-Angaben sind infolge der Zusammenstöße in Syrien insgesamt 3500 Menschen ums Leben gekommen. Die syrischen Behörden melden insgesamt 1500 Tote, darunter 1100 Angehörige der Rechtsschutzorgane.

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