00:41 24 Januar 2018
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    London verweigert Moskau Daten zum KSE-Vertrag

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    Nach den USA hat auch Großbritannien erklärt, Russland keine Daten zum KSE-Vertrag über die Reduzierung der konventionellen Streitkräfte in Europa zur Verfügung zu stellen.

    Nach den USA hat auch Großbritannien erklärt, Russland keine Daten zum KSE-Vertrag über die Reduzierung der konventionellen Streitkräfte in Europa zur Verfügung zu stellen.

    Großbritanniens Europa-Minister David Lidington führte den Schritt auf die Weigerung Moskaus zurück, im Rahmen des KSE-Vertrages zu kooperieren. "Da Russland seine Verpflichtungen aus dem KSE-Vertrag gegenüber Großbritannien nicht erfüllt, werden auch wir die Erfüllung unserer Verpflichtung gegenüber der Russischen Föderation einstellen", erklärte der Minister am Freitag in London.

    Die nächste Runde des Informationsaustausches, der alle zwölf Monate stattfindet, war zum 15. Dezember einberufen worden. Die Entscheidung Londons bedeutet, dass Großbritannien Russland jetzt nicht mehr mit Informationen versorgen und russischen Inspekteuren Kontrollen auf dem Territorium Großbritanniens verweigern wird.

    "Wir bleiben aber zu Verhandlungen mit der Russischen Föderation offen, sollte sie den Wunsch danach bekunden und sich bereit erklären, wichtige Probleme zu lösen, die dem Vorankommen im Wege stehen", betonte Lidington.