07:02 21 September 2017
SNA Radio
    Politik

    Syrien für Vermittlung Russlands bei Beilegung der Krise

    Politik
    Zum Kurzlink
    Unruhen in Syrien (3838)
    0 3 0 0

    Syrien ist dazu bereit, dass Moskau, mit dem Damaskus langjährige Freundschaftsbeziehungen unterhält, bei der Beilegung der gegenwärtigen Krise im Land vermittelt. Das erklärte Syriens Außenminister Walid Muallem am Montag auf einer Pressekonferenz in Damaskus.

    Syrien ist dazu bereit, dass Moskau, mit dem Damaskus langjährige Freundschaftsbeziehungen unterhält, bei der Beilegung der gegenwärtigen Krise im Land vermittelt. Das erklärte Syriens Außenminister Walid Muallem am Montag auf einer Pressekonferenz in Damaskus.

    "Wir würden die Absicht Russlands nur begrüßen. Wir gehen davon aus, dass die Krise ausschließlich beim Dialog beigelegt werden könnte", sagte der Minister.

    Moskau ist gegen eine Einmischung in die syrischen Angelegenheiten von außen. Russland ist sicher, dass das syrische Volk seine Probleme allein wird lösen können. Dennoch verfolgt Moskau aufmerksam die Entwicklung in Syrien, das seit Monaten von Unruhen und Krawallen erfasst ist.

    Indes forderte Frankreichs Außenminister Alain Juppé den UN-Menschenrechtsrat auf, Syrien aufgrund des jüngsten Berichts internationaler Experten "wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu verurteilen. Die Experten gehören zur sogenannten Syrien-Kommission, die auf Beschluss des UN-Menschenrechtsrates ins Leben gerufen wurde. Vertreter der Kommission durften aber auf Beschluss der Behörden in Damaskus nicht ins Land einreisen.

    Seit Ende September trafen sich die Experten unter anderem mit Vertretern der Arabischen Liga (LAS) und der Islamischen Konferenzorganisation (OIC), aber auch mit Mitarbeitern von Nichtregierungsorganisationen, Menschenrechtlern und Journalisten. Dabei wurden festgestellt, dass Menschen in Syrien hingerichtet, wahllos verhaftet, entführt, gefoltert und vergewaltigt werden.

    Themen:
    Unruhen in Syrien (3838)