15:01 17 Februar 2019
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    Unbedeutende technische Mängel bei Duma-Wahl - internationale Beobachter

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    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
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    Die technischen Mängel, die die internationalen Beobachter bei der Parlamentswahl in Russland festgestellt haben, haben nach Worten des polnischen Abgeordneten Mateusz Piskorski die Wahlergebnisse nicht beeinflusst.

    Die technischen Mängel, die die internationalen Beobachter bei der Parlamentswahl in Russland festgestellt haben, haben nach Worten des polnischen Abgeordneten Mateusz Piskorski die Wahlergebnisse nicht beeinflusst.

    „Die meisten Beobachter denken, dass diese Mängel die Wahlergebnisse kaum beeinflussen konnten“, sagte Piskorski, Chef des Europäischen Zentrums für geopolitische Analysen, am Montag in Moskau.

    Der Gruppe unabhängiger Wahlbeobachter, die auf Einladung der Zentralen Wahlkommission ins Land gekommen war, gehören 51 Vertreter aus 20 Ländern an. Sie haben Wahllokale in 31 Regionen Russlands besucht. Piskorski zufolge haben die Beobachter den Wahlablauf in 88 Prozent der Fälle mit der Note „sehr gut“, in 10 Prozent mit „gut“ und nur in zwei Prozent mit „unbefriedigend“ bewertet.

    Die Beobachter hatten z.B. Einwände gegen die mangelhafte Fläche eines Wahllokals, wo zwei Menschen gleichzeitig die Wahlzelle betreten mussten. Es wurden auch „gewisse Probleme“ mit der Polizei in der ostsibirischen Stadt Krasnojarsk gemeldet. In einem Wahllokal in einer anderen sibirischen Stadt Omsk wurden Plakate einer politischen Partei gefunden. „Die wichtigsten Einwände hatten technischen Charakter“, so Piskorski.

     

    Neben dieser Beobachtergruppe haben den Ablauf der Wahlen rund 700 weitere Beobachter aus verschiedenen Ländern kontrolliert.

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