20:50 14 November 2018
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    Südossetiens Präsident gibt georgischen Geheimdiensten Schuld an Wahlkonflikt

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    Präsidentenwahl in Südossetien (61)
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    Der Wahlkonflikt in Südossetien ist nach Worten des Präsidenten dieser Kaukasus-Republik Eduard Kokoity von den georgischen Geheimdiensten organisiert worden und wird über Georgien und die Ukraine finanziert.

    Der Wahlkonflikt in Südossetien ist nach Worten des Präsidenten dieser Kaukasus-Republik Eduard Kokoity von den georgischen Geheimdiensten organisiert worden und wird über Georgien und die Ukraine finanziert.

    „Das, was heute passiert, ist eine der Formen der Orange Revolution, die von den Geheimdiensten Georgiens durchgeführt wird“, sagte Kokoity am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Es gebe Beweise, dass die Finanzierung über Georgien und die Ukraine laufe. „Wir kennen bestimmte Personen, die sich damit beschäftigen“, sagte er. Entsprechende Gegenmaßnahmen seien bereits getroffen worden.

    Die Lage in Südossetien spitzte sich zu, nachdem das Oberste Gericht dieser abtrünnigen georgischen Provinz die Ergebnisse der Präsidentenwahl für ungültig erklärte. Die oppositionelle Präsidentschaftskandidatin Alla Dschiojewa lag dabei mit knapp 57 Prozent der Stimmen offenbar deutlich vor Zivilschutzminister Anatoli Bibilow, ihrem Hauptrivalen bei den Stichwahlen. Als Grund für die Annullierung der Wahl wurden Rechtsverstöße von Seiten Dschiojewas bei der Abstimmung angegeben. Eine Wiederholungswahl wurde für den 25. März angesetzt. 

    Dschiojewa, der zudem das Recht auf eine Kandidatur bei der Wiederholungswahl abgesprochen wurde, will die Gerichtsentscheidung nicht akzeptieren. Ihre Anhänger organisieren Protestaktionen und verlangen ihr Sieg anzuerkennen.

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