22:21 22 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    Wahlvorgang in Russland lässt US-Außenamtschefin keine Ruhe

    Politik
    Zum Kurzlink
    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
    0 01

    US-Außenministerin Hillary Clinton hat die Staatsduma-Wahlen in Russland vom 4. Dezember am Dienstag in einer Sitzung der Außenministerrates der OSZE-Länder einer Kritik unterzogen und zu Ermittlungen im Zusammenhang mit Wahlfälschungen aufgerufen.

    US-Außenministerin Hillary Clinton hat die Staatsduma-Wahlen in Russland vom 4. Dezember am Dienstag in einer Sitzung der Außenministerrates der OSZE-Länder einer Kritik unterzogen und zu Ermittlungen im Zusammenhang mit Wahlfälschungen aufgerufen.

    „Die Wahlen waren unfrei und unfair. Die russischen Wähler sind es wert, dass die Wahlfälschungen und Manipulationen umfassend aufgeklärt werden. Die Bürger der Russischen Föderation wie auch die Bürger der anderen Länder verdienen es, dass ihre Stimmen gehört und gezählt werden. Sie verdienen freie, faire und transparente Wahlen und Spitzenpolitiker, die vor ihnen Rechenschaft ablegen“, wiederholte Clinton ihre Stellungnahme vom Vortag.

    Die Bewertung durch die internationalen Beobachter bei den Duma-Wahlen vom Sonntag fiel dabei unterschiedlich aus. Laut unabhängigen Experten aus GUS-Ländern hat die Wahl im Großen und Ganzen den gültigen Standards Rechnung getragen. Die Wahlverstöße hatten laut diesen Beobachtern lediglich technischen Charakter und würden sich deshalb nicht auf die Wahlergebnisse auswirken.

    Ihre europäischen Kollegen wollen ihren endgültigen Bericht erst in sechs Wochen präsentieren und sprechen bereits jetzt von einer ganzen Reihe von Verstößen, wenngleich die Abstimmung an und für gut organisiert gewesen sei.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)