15:43 21 August 2017
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    US-Außenamt wirft Russland ohne jegliche Beweise Wahlfälschung vor

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    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
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    Das US-Außenamt will keine Beweise für Wahlfälschungen bei der Staatsdumawahl vom 4. Dezember in Russland nennen und beruft sich lediglich auf die vorläufigen Informationen der OSZE-Wahlbeobachter.

    Das US-Außenamt will keine Beweise für Wahlfälschungen bei der Staatsdumawahl vom 4. Dezember in Russland nennen und beruft sich lediglich auf die vorläufigen Informationen der OSZE-Wahlbeobachter.

    Vertreter des US-Außenamtes mit Außenministerin Hillary Clinton an der Spitze hatten Besorgnis im Zusammenhang mit den angeblichen Wahlunregelmäßigkeiten, die von internationalen Wahlbeobachtern bei der russischen Parlamentswahl festgestellt worden waren, geäußert. Clinton nannte die Wahlen „unfrei und unfair“. Das russische Außenministerium bezeichnete die Äußerungen als „inakzeptabel“, und Premier Wladimir Putin warf dem Ausland Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes vor.

    Während eines ordentlichen Briefings am Freitag stellten die Journalisten der offiziellen Sprecherin des US-Außenamtes, Victoria Nuland, die Frage, ob die USA über irgendwelche Beweise für den Wahlbetrug in Russland verfügen würden, von dem die ranghohe amerikanischen Beamte sprachen.

    Nuland verwies die Journalisten auf die vorläufigen Schlussfolgerungen der OSZE-Beobachter.
    „Ich wiederhole nochmals, dass die OSZE vorläufige Schlussfolgerungen gezogen hat. Die Außenministerin der USA hat eindeutig unsere Besorgnis über den Wahlverlauf zum Ausdruck gebracht. Sie hat sich dazu am Montag geäußert, dies am Dienstag wiederholt und gestern nochmals darüber gesprochen. Ich denke, es lohnt sich nicht, die gleichen Äußerungen heute zu wiederholen“, sagte Nuland.

    Dabei lehnte sie es ab, die Stellungnahme des russischen Premiers zu kommentieren. Nach ihren Worten lehnen die USA die Annäherungspolitik gegenüber Russland nicht ab: „Wir wollen die Zusammenarbeit mit Russland fortsetzen… Wir wollen uns aber auch weiterhin zu den Fragen äußern, bei denen wir Meinungsunterschiede haben“, betonte sie

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