12:56 22 August 2017
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    IAEO hofft auf Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Nordkorea nach Tod von Kim Jong Il

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    Streit um Nordkorea-Atomprogramm (235)
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    Der Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Yikiya Amano, hofft, dass die Zusammenarbeit der IAEO mit Nordkorea nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il wieder aufgenommen wird und Inspektoren der Organisation erneut in dieses Land entsandt werden, meldet Reuters unter Hinweis auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

    Der Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Yikiya Amano, hofft, dass die Zusammenarbeit der IAEO mit Nordkorea nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il wieder aufgenommen wird und Inspektoren der Organisation erneut in dieses Land entsandt werden, meldet Reuters unter Hinweis auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

    Kim Jong Il, der in Nordkorea seit mehr als 17 Jahren an der Macht war, starb am 17. Dezember im Alter von 69 Jahren. Die nordkoreanischen Medien berichteten jedoch erst am 19. Dezember darüber. Als Todesursache wird ein Herzanfall genannt.

    „Eine neue Entsendung von IAEO-Inspektoren zum Atomobjekt Yongbyon ist für einen Fortschritt bei der Denuklearisierung von Nordkorea absolut notwendig“, zitiert Kyodo den IAEO-Chef.

    „Ich habe das IAEO-Hauptquartier beauftragt, aufmerksam Informationen zu sammeln.

    Ich möchte, dass die IAEO am Prozess der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel teilnimmt“, so Amano.

    Nordkorea hatte sich 2005 zur Kernwaffenmacht erklärt. In den Jahren 2006 und 2009 testete Pjöngjang Kernwaffen, worauf der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte.

    In den Resolutionen 1718 und 1874 ist zudem die Forderung an Nordkorea enthalten, keine Kernwaffentests oder Starts von ballistischen Raketen vorzunehmen, auf den Besitz von Kernwaffen zu verzichten und zu den Verhandlungen über eine kernwaffenfreie koreanische Halbinsel zurückzukehren.

    Ende November 2010 bestätigte Nordkorea offiziell die Angaben über den Ausbau seines Atomprogramms und gab einige tausend bestehende Zentrifugen im Werk für Urananreicherung in Yongbyon bekannt.

    Die IAEO-Inspektoren beobachteten die Tätigkeit in Yongbyon bis zum April 2009, als Nordkorea die Zusammenarbeit mit der Organisation einstellte und ihre Experten aus dem Land auswies.

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