02:34 20 August 2017
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    UNO verurteilt Situation mit Menschenrechten in Syrien

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die UN-Vollversammlung hat am Montag in einer Resolution die Situation mit den Menschenrechten in Syrien verurteilt, wo nach UN-Angaben mehr als 5000 Menschen bei der Unterdrückung der Anti-Regierungs-Proteste ums Leben gekommen sind, meldet AFP.


    Die UN-Vollversammlung hat am Montag in einer Resolution die Situation mit den Menschenrechten in Syrien verurteilt, wo nach UN-Angaben mehr als 5000 Menschen bei der Unterdrückung der Anti-Regierungs-Proteste ums Leben gekommen sind, meldet AFP.

    Für die Resolution votierten 133 Mitgliedsstaaten bei elf Gegenstimmen und 43 Enthaltungen.

    Der syrische UN-Botschafter Bashar Jaafari bezeichnete die Resolution als eine „dämonische Verschwörung“ gegen sein Land.

    Die Vollversammlung traf ihre Entscheidung vor dem Hintergrund der Diskussionen im UN-Sicherheitsrat zum Resolutionsentwurf zu Syrien, den die russische Delegation am vergangenen Donnerstag unterbreitet hatte. Das Dokument beinhaltet keinerlei Sanktionen gegen Syrien und appelliert zugleich an alle syrischen Konfliktseiten, „unverzüglich jegliche Gewalt zu stoppen“. Der Entwurf enthält auch die Forderung, zu allen Todesfällen während der Anti-Regierungs-Aktionen in Syrien zu ermitteln.

    Syrien wird seit mehr als neun Monaten von Massenprotesten erschüttert, die in letzter Zeit von zunehmender Gewalt begleitet sind. Die Opposition fordert den Rücktritt von Präsident Bashar al-Assad. Mit dieser Forderung stimmen die USA und die EU-Länder überein, die etliche Wirtschaftssanktionen gegen Damaskus verhängt haben.

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