17:52 23 August 2017
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    Razzia gegen Separatisten in Türkei: Dutzende Festnahmen

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    Bei einer Großrazzia gegen Separatisten hat die türkische Polizei am Dienstag in sieben Provinzen des Landes 38 Menschen, darunter auch Journalisten, festgenommen. Sie stehen im Verdacht, mit der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans verbunden zu sein, wie türkische Medien berichten.

    Bei einer Großrazzia gegen Separatisten hat die türkische Polizei am Dienstag in sieben Provinzen des Landes 38 Menschen, darunter auch Journalisten, festgenommen. Sie stehen im Verdacht, mit der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans verbunden zu sein, wie türkische Medien berichten.

    Die meisten Festnahmen gab es in Istanbul: 25. Unter den Verhafteten sind nach Angaben der Sender NTV und CNN-Turk ein Bildreporter der französischen Agentur AFP sowie Mitarbeiter der privaten Nachrichtenagentur Dicle und von den Zeitungen Vatan, BirGün und Ozgür Gündem.

    Die Razzia fand im Rahmen der Ermittlungen gegen den so genannten Verband der Gemeinden von Kurdistan statt, der als „städtischer“ Arm der PKK gilt. Zuvor bereits waren hunderte Menschen in Gewahrsam genommen worden, darunter auch mehrere Bürgermeister aus dem Südosten der Türkei.

    Der seit rund 25 Jahren andauernde bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei hat bereits mehr als 40.000 Menschenleben gekostet. Die Regierung in Ankara lehnt Verhandlungen mit den Separatisten ab und will der PKK, die von Uno und EU als Terrororganisation eingestuft wurde, mit Waffengewalt das Handwerk legen.

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