15:44 21 August 2017
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    Militärübungen der russischen Armee

    Ex-Stabschef: Teststart diente zur Verlängerung der Dienstdauer der russischen Abfangraketen

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    Bei der Abfangrakete, deren erfolgreichen Test das russische Verteidigungsministerium am Dienstag gemeldet hat, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Festtreibstoffrakete des Typs A-135. Raketen dieses Typs bilden den Abwehrschirm rund um Moskau, wie General Viktor Jessin, Ex-Stabschef von Russlands Strategischen Raketentruppen äußerte.

    Bei der Abfangrakete, deren erfolgreichen Test das russische Verteidigungsministerium am Dienstag gemeldet hat, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Festtreibstoffrakete des Typs A-135. Raketen dieses Typs bilden den Abwehrschirm rund um Moskau, wie General Viktor Jessin, Ex-Stabschef von Russlands Strategischen Raketentruppen äußerte.

    Bei dem Start habe man offenbar prüfen wollen, ob die Raketen dieses Typs, deren Garantiefrist schon abgelaufen sei, noch gefechtsfähig seien und ob ihre Dienstdauer verlängert werden könne, sagte der General.

    Die A-135-Raketen, deren Entwicklung noch 1971 begonnen hatte, schützen seit 1995 den Himmel über der russischen Hauptstadt.

    Laut Jessin hatten früher neben den A-135-Raketen auch Abfangraketen größerer Reichweite zu Moskaus Raketenschild gehört, die aber bereits ausgemustert wurden.

    Russlands Luftabwehr hatte am Dienstag eine Abfangrakete kürzerer Reichweite getestet. Wie ein offizieller Sprecher des Verteidigungsministeriums RIA Novosti mitteilte, war der Test erfolgreich.

    Die Rakete sei um 12.01 Moskauer Zeit (09.01 Uhr MEZ) auf dem Schießplatz Sary-Schagan in Kasachstan abgefeuert worden. Der Zweck des Starts sei es gewesen, die taktisch-technischen Daten der Raketen zu bestätigen, die bei den Luft- und Raumverteidigungstruppen im Dienst stehen. Die Rakete habe das Übungsziel getroffen, sagte der Sprecher. Zum Typ der Rakete machte er keine Angaben.

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