02:34 20 August 2017
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    Dmitri Medwedew

    Medwedew: Geheimdienste dürfen Terroristen keine Chance geben

    © Sputnik/ Sergei Gunejew
    Politik
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    Das Hauptanliegen der Geheimdienste besteht nach Worten von Russlands Präsident Dmitri Medwedew darin, den Terroristen keine Chance für eine Destabilisierung im Land zu geben.

    Das Hauptanliegen der Geheimdienste besteht nach Worten von Russlands Präsident Dmitri Medwedew darin, den Terroristen keine Chance für eine Destabilisierung im Land zu geben.

    "Wir müssen das von Ihnen in den letzten Jahren Erreichte mehren, denn es handelt sich um überaus ernsthafte Leistungen", lobte der Staatschef am Dienstag bei einem Festempfang anlässlich des Tages der Mitarbeiter der Staatssicherheit, der am 20. Dezember begangen wird, die Mitarbeiter. Medwedew rief die Geheimdienste auf, aktiv auch gegen die Korruption, die organisierte Kriminalität und gegen Verbrechen in anderen Sphären zu kämpfen.

    Die russische Spionageabwehr habe dem russischen Business zu helfen, die Positionen einzelner Unternehmen zu festigen. "Angesichts der globalen Konkurrenz, die sich nur zuspitzt, sind Aktivitäten der Spionageabwehr unabdingbar… Russland genießt hohes Ansehen und hat gewichtige Positionen in der Welt, ist zugleich aber Objekt eines erhöhten Interesses einiger Staaten. Deshalb müssen die Geschäftsbeziehungen und die Festigung der Positionen unserer Unternehmen im Ausland selbstverständlich mit Schritten auf der Ebene der Spionageabwehr einhergehen."

    Medwedew machte ferner auf die Notwendigkeit des Datenschutzes im Bereich der Staatssicherheit und der Verteidigung aufmerksam. Auch hier gebe es genug zu tun, insbesondere unter den Bedingungen einer sich schnell ändernden Welt, die sich heute als Cyberraum verstehe.

    Der Präsident äußerte Genugtuung über die Modernisierung der Grenzanlagen und sprach sich für die weitere Festigung der Staatsgrenze Russlands aus. "Wir brauchen uns jetzt nicht zu schämen. Jetzt sieht man, dass dies die Grenze einer Großmacht ist, die Grenze der Russischen Föderation", sagte Medwedew. 

    Am 20. Dezember 1917 hatte der Sowjet der Volkskommissare die Gründung der Allrussischen Außerordentlichen Kommission (TschK) beschlossen. Die Mitarbeiter der Behörde wurden im Volksmund "Tschekisten" genannt. Der Tag der Tschekisten wurde bis 1995 begangen. 1995 wurde er in den Tag der Mitarbeiter der Staatssicherheit umbenannt. Der offizielle Feiertag wurde vom ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin per Ukas eingeführt.