16:11 21 August 2017
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    Chef des Kreml-Menschenrechtsrats: Keine Verstöße bei Kundgebung im Stadtkern von Moskau

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    Bei der Großkundgebung am Samstag in Moskau sind laut Michail Fedotow, Chef des Menschenrechtsrats beim russischen Präsidenten, weder von der Organisatoren der Kundgebung noch von den Teilnehmern Meldungen über etwaige Konflikte eingegangen.

    Bei der Großkundgebung am Samstag in Moskau sind laut Michail Fedotow, Chef des Menschenrechtsrats beim russischen Präsidenten, weder von der Organisatoren der Kundgebung noch von den Teilnehmern Meldungen über etwaige Konflikte eingegangen.

    Alles sei gut organisiert und verlaufe normal, sagte Fedotow in einem Gespräch mit RIA Novosti. Die Polizei verhalte sich korrekt.

    „Die Freiheit, Kundgebungen durchzuführen, ist den Bürgern durch die Verfassung garantiert. Und wenn das Gesetz befolgt wird, müssen die örtlichen Behörden solche Kundgebungen genehmigen. Und dann ist alles in Ordnung: Das gibt der Gesellschaft die Möglichkeit, ihre Gedanken mit der Staatsführung zu teilen, und für die Staatsführung die Möglichkeit – dieser Meinung Gehör zu schenken und ihre Politik entsprechend zu ändern“, sagte Fedotow, der der Kundgebung als Beobachter beiwohnt.

    Dies sei prinzipiell wichtig, fügte er an. Und dies sei eine übliche demokratische Prozedur.

    „Vorläufig verläuft alles normal. Die Menschen äußern ihre Meinungen, zuweilen recht unterschiedliche. Wir haben ein normales demokratisches Land, wir haben eine gute Verfassung. Wir müssen sie nur noch mit einem echten Inhalt füllen“, sagte Fedotow weiter.

    Nach den jüngsten Polizeiangaben nehmen an Kundgebung, die um 11 Uhr MEZ begonnen hat, nach dem Stand von 13.00 Uhr MEZ  29 000 Menschen teil.

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