18:54 18 Januar 2018
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    Valdai-Klub tagt zum Thema „Arabischer Frühling“ - Lawrow schickt Grußbotschaft

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    „Die Transformation in der arabischen Welt und Russlands Interessen“ lautet ein Thema des Valdai-Klubs bei seiner Tagung am 17./18. Februar im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Tagungsteilnehmern eine Grußbotschaft geschickt, in der er auf dieses Thema eingeht.

    „Die Transformation in der arabischen Welt und Russlands Interessen“ lautet ein Thema des Valdai-Klubs bei seiner Tagung am 17./18. Februar im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Tagungsteilnehmern eine Grußbotschaft geschickt, in der er auf dieses Thema eingeht.

    In der Grußbotschaft von Lawrow, die Vize-Außenminister Michail Bogdanow am Freitag verlesen hat, heißt es unter anderem: „Die Ereignisse des ‚arabischen Frühlings’ werden keinen Einfluss auf die Freundschaftsbeziehungen zwischen Russland und den Ländern in Nahost und Nordafrika haben.“
     
    „Russland stand stets auf der Seite der Unabhängigkeit und der freien Entwicklung der arabischen Völker, die Freundschaftsbeziehungen mit den Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas stützen sich auf das feste Fundament der gegenseitigen Sympathien und des gegenseitigen Vertrauens. Das ist unser Gemeingut, und keine Schwankungen der politischen Konjunktur, davon bin ich überzeugt, können es beeinflussen.“

    Weiter spricht sich Lawrow dafür aus, dass der „arabische Frühling“ nicht für eine fremde Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten genutzt werden darf und nicht von der Lösung anderer Probleme, etwa der Beilegung des arabisch-israelischen und anderer Konflikte, ablenken sollte, die seit langem das Klima in der Region vergiften.

    Die Teilnehmer der Konferenz der Nahostsektion des Internationalen Diskussionsklubs Valdai zum Thema „Transformation in der arabischen Welt und Russlands Interessen“ setzen sich am Freitag und am Samstag mit Nahost-Problemen auseinander. Die zweitägige Konferenz ist von RIA Novosti, dem Institut für Orientalistik der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie vom Rat für Außen- und Rüstungspolitik Russlands organisiert worden.

    Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die innenpolitischen Wandlungen in den vom sogenannten „arabischen Frühling“ betroffenen Staaten sowie die Zuspitzung der zwischenkonfessionellen und zwischenethnischen Beziehungen. Die heutige Sitzung ist der Auswirkung des „arabischen Frühlings“ auf die Entstehung einer neuen Kräftekonstellation im Nahen Osten und die internationalen Beziehungen im Ganzen gewidmet. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Situation um Syrien.

    Der Valdai-Klub war 2004 von der Nachrichtenagentur RIA Novosti zusammen mit dem Rat für Außen- und Rüstungspolitik, der Zeitung „The Moscow News“, den Zeitschriften „Russland in der Globalpolitik“ und „Russia Profile“ gegründet worden. Die erste Konferenz des Diskussionsklubs hatte in der Stadt Valdai bei Nowgorod (im Nordwesten Russlands) stattgefunden, daher auch der Name des Forums. Seitdem haben mehr als 400 Experten aus 36 Ländern an den Tagungen des Valdai-Klubs teilgenommen.

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