00:48 26 September 2018
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    In syrischer Opposition gibt es keine Einheit, aber Terroristen – US-Geheimdienstchef

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die syrische Opposition ist laut US-Geheimdienstdirektor James Clapper keine einheitliche Nationalbewegung, sondern ist zersplittert und stellt keine Gefahr für das Regime von Baschar al-Assad dar.

    Die syrische Opposition ist laut US-Geheimdienstdirektor James Clapper keine einheitliche Nationalbewegung, sondern ist zersplittert und stellt keine Gefahr für das Regime von Baschar al-Assad dar.

    In Syrien „gibt es keine einheitlich organisierte oppositionelle Kraft. Alles, was es gibt, ist sehr lokal begrenzt und beruht auf regionalen und ethnischen Prinzipien“, sagte Clappner am Donnerstag bei einer Anhörung zu dem Thema im US-Kongress.

    Vor dem Hintergrund der instabilen Lage im Land und des Fehlens einer starken Opposition seien in Syrien iranische Geheimdienste sowie das Terrornetzwerk al-Qaida aktiv geworden.

    „Die Iraner sind über die Lage von Assad beunruhigt und denken nach, wie man ihm helfen kann. Sie entsenden (nach Syrien) Ausbilder und schicken Soldatenausrüstung – hauptsächlich für die Niederschlagung von Unruhen“, so Clapper.

    „Ein weiteres uns beunruhigendes Moment ist die Anwesenheit von Extremisten, die sich in die oppositionellen Gruppen infiltriert haben. Es sind bereits zwei Terroranschläge in Damaskus und zwei weitere in Aleppo verübt worden – in allen Fällen können wir die Spuren von al-Qaida erkennen.“

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