21:18 20 August 2017
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    Wahlen in Russland: Kreml-treue Jugend und Opposition streiten um Plätze für ihre Aktionen

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    Präsidentenwahl 2012 in Russland (264)
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    Eine Art Ouvertüre zu möglichen Straßenschlachten nach den Präsidentenwahlen am 4. März hat Moskau bereits am frühen Montagmorgen erlebt: Zwischen Vertretern der Kreml-treuen Jugendorganisationen und der Opposition ist es zu einer Rauferei am Eingang zum Moskauer Bürgermeisteramt gekommen.

    Eine Art Ouvertüre zu möglichen Straßenschlachten nach den Präsidentenwahlen am 4. März hat Moskau bereits am frühen Montagmorgen erlebt: Zwischen Vertretern der Kreml-treuen Jugendorganisationen und der Opposition ist es zu einer Rauferei am Eingang zum Moskauer Bürgermeisteramt gekommen.

    Wie RIA Novosti erfuhr, ging es darum, wer als Erster die Anmeldungen für geplante Kundgebungen auf den zentralen Moskauer Plätzen am 4. und 5. März abliefert. Dies gelang diesmal offenbar dem Stab der Einheitsaktionen, der vier loyale Jugendorganisationen vereint, sowie der „Jungen Garde“ der Kreml-Partei Geeintes Russland und der Jugendbewegung Naschi. Laut ihren Angaben wollen sie an diesen Tagen ihre Aktionen auf fünf Moskauer Plätzen durchführen.

    Zugleich teilte Sergej Udalzow, Vertreter der Oppositionsbewegung Linksfront, RIA Novosti mit, er habe ebenfalls seine Anmeldung für eine Kundgebung am 5. März auf einem dieser fünf Plätze bei den Moskauer Behörden abgeben können.

    „Die Kundgebungen sollen am 4. März um 15.00 Uhr beginnen, die größten davon werden nach der Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr beginnen“, teilte Michail Duchowitsch, Sprecher des Stabes der Einheitsaktionen, mit.

    Udalzow von der Opposition informierte seinerseits, dass die von ihm angemeldete Aktion am 5. März um 19.00 Uhr beginnen soll.

    Bei den Präsidentenwahlen am 4. März kandidieren Premier Wladimir Putin, KP-Chef Gennadi Sjuganow, der Chef der Liberaldemokratischen Partei, Wladimir Schirinowski, der Chef der Partei Gerechtes Russland, Sergej Mironow, und der Großunternehmer und Milliardär Michail Prochorow.

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