22:12 19 Juni 2018
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    Moskau und Peking bewerten Referendum zu neuer Verfassung in Syrien positiv

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    Die Außenminister Russlands und Chinas haben per Telefon die Situation in Syrien besprochen und das dort abgehaltene Referendum zur neuen Verfassung positiv bewertet, teilt heute die Webseite des russischen Außenministeriums mit.

    Die Außenminister Russlands und Chinas haben per Telefon die Situation in Syrien besprochen und das dort abgehaltene Referendum zur neuen Verfassung positiv bewertet, teilt heute die Webseite des russischen Außenministeriums mit.

    „Am 29. Februar fand auf Initiative der chinesischen Seite ein Telefongespräch des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit seinem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi statt. Die Seiten bewerteten die Ergebnisse des am 26. Februar in Syrien stattgefundenen Referendums zum Entwurf einer neuen pluralistischen Verfassung des Landes positiv und verwiesen auf die Notwendigkeit der Durchführung von Parlamentswahlen. Die Minister sprachen sich auch für eine Fortsetzung der engen Kontakte zur Behandlung der Syrien-Frage sowie für eine weitere Koordinierung der Positionen bei der Uno und in anderen internationalen Organisationen aus“, hieß es.

    Dem russischen Außenministerium zufolge bestätigten Lawrow und Yang die Position der beiden Länder gegen direkte oder indirekte ausländische Unterstützung für irgendeine der Konfliktparteien zum Erreichen ihrer Ziele mit gewaltsamen Methoden.

    „Moskau und Peking treten konsequent dafür ein, dass alle interessierten äußeren Seiten durch die Sicherung der Bedingungen für die Aufnahme eines umfassenden Exklusivdialogs zwischen den syrischen Behörden und allen Oppositionsgruppen zu einer friedlichen Beilegung in Syrien beitragen. Nur eine solche konsolidierte Arbeit kann die Bemühungen um einen baldigen Waffenstillstand, die Erlösung der friedlichen Einwohner von ihren Leiden und die Lösung von akuten humanitären Fragen effektiv machen“, hieß es weiter.

    In Syrien dauern bereits seit fast einem Jahr Anti-Regierungs-Proteste an. Jeden Tag gehen Meldungen über den Tod sowohl von Zivilisten als auch von Sicherheitskräften ein.

    Nach UN-Angaben beträgt die gesamte Opferzahl im Land mehr als 5000.

    Die syrischen Behörden gaben bekannt, dass bei Zusammenstößen mehr als 2000 Armeeangehörige und Mitarbeiter der Rechtsschutzbehörden des Landes getötet worden seien.

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