04:49 11 Dezember 2017
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    Syrien: Rotes Kreuz in Rebellenviertel in Homs vorgelassen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Nothelfer des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) für die syrische Stadt Homs sind am Sonntag in den Stadtteil Baba Amr vorgelassen worden, der von den heftigen Gefechten der Truppen der Armee und den Oppositionellen besonders stark betroffen ist.

    Die Nothelfer des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) für die syrische Stadt Homs sind am Sonntag in den Stadtteil Baba Amr vorgelassen worden, der von den heftigen Gefechten der Truppen der Armee und den Oppositionellen besonders stark betroffen ist.

    „Eine Gruppe (von Rotkreuzmitarbeitern) ist in Baba Amr eingetroffen, aber die Behörden erlauben ihnen nicht, den Betroffenen zu helfen. Wir setzen die Verhandlungen über den Mechanismus der Hilfeleistung fort“, sagte ein IKRK-Vertreter in Damaskus.

    Ein humanitärer Hilfskonvoi des Roten Kreuzes hatte am Freitag die syrische Stadt Homs erreicht, die in den zurückliegenden Tagen zum Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition wurde.

    Wie IRKR-Chef Jakob Kellenberger bereits zuvor mitgeteilt hatte, ist es unzulässig, den Menschen, die seit Wochen dringender Hilfe bedürfen, diese zu verweigern.

    Am 26. Februar hatte das Rote Kreuz die am Tag davor begonnene Evakuierungsaktion der Verletzten aus Homs eingestellt - es war ihm nicht gelungen, sich mit den Konfliktparteien über die  Gewährleistung der Sicherheit zu einigen.  

    Am 1. März erklärten die syrischen Behörden, die Homs unter ihre Kontrolle gebracht hatten, dass sie dem Internationalen Roten Kreuz und dem Syrischen Roten Halbmond erlauben, Hilfsgüter in die Stadt und die Verletzten in die Sicherheit zu bringen.

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