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    Putin fordert Aufklärung aller Unregelmäßigkeiten bei Präsidentenwahl

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    Präsidentenwahl 2012 in Russland (263)
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    Russlands Regierungschef Wladimir Putin, der bei der Präsidentenwahl am Sonntag klar gesiegt hat, hat angeordnet, sämtliche Meldungen über Unregelmäßigkeiten während der Wahlkampagne genau zu untersuchen.

    Russlands Regierungschef Wladimir Putin, der bei der Präsidentenwahl am Sonntag klar gesiegt hat, hat angeordnet, sämtliche Meldungen über Unregelmäßigkeiten während der Wahlkampagne genau zu untersuchen.

    „Verstöße hat es natürlich gegeben“, sagte Putin während eines Treffens mit Studenten der Moskauer Rechtsakademie, die am Wahltag als freiwillige Beobachter tätig gewesen waren. Sämtliche Unregelmäßigkeiten müssten aufgedeckt werden. Man sollte allen Beschwerden nachgehen und sich zur weiteren Aufklärung an die zuständigen Instanzen richten, forderte der gewählte Präsident.

    Die Wahlbeobachter versprachen, sämtliche Beschwerden, aber auch ihre eigenen Kontrollergebnisse zusammenzufassen und Putin einen Bericht zu erstellen.

    Die Bürger Russlands waren am vergangenen Sonntag aufgerufen, zu den Urnen zu gehen und ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Erstmals wurde der Präsident für eine Amtszeit von sechs Jahren, und damit für zwei Jahre länger als bisher gewählt.

    Nach Hochrechnungen der Wahlleitung hat Regierungschef Wladimir Putin mit 63,6 Prozent der Stimmen klar gesiegt. An zweiter Stelle folgt der Vorsitzende der Kommunistischen Partei (KPRF), Gennadi Sjuganow, mit 17,18 Prozent der Stimmen. Auf Platz drei rangiert der Milliardär Michail Prochorow mit 7,98 Prozent. Der Vorsitzende der Liberal-demokratischen Partei (LDPR), Wladimir Schirinowski, kommt auf 6,22 Prozent der Stimmen, der Chef der sozialistischen Partei „Gerechtes Russland“, Sergej Mironow, schneidet mit 3,85 Prozent ab.

    Internationale Wahlbeobachter gaben unterschiedliche Beurteilungen ab: Während die Beobachtermission der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) die Wahl als demokratisch einstufte, sprachen Beobachter der Organisation für Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und des Europarats von Unregelmäßigkeiten.

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