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    Oppositionelle „Wählerliga“ akzeptiert Putins Sieg nicht

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    Präsidentenwahl 2012 in Russland (263)
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    Die so genannte russische Wählerliga, ein von Journalist Leonid Parfjonow und Schriftsteller Boris Akunin gegründetes Bündnis, bezeichnet die Präsidentenwahl am 4. März als unfair und ungerecht und will den Sieg des Ministerpräsidenten Wladimir Putin nicht akzeptieren.

    Die so genannte russische Wählerliga, ein von Journalist Leonid Parfjonow und Schriftsteller Boris Akunin gegründetes Bündnis, bezeichnet die Präsidentenwahl am 4. März als unfair und ungerecht und will den Sieg des Ministerpräsidenten Wladimir Putin nicht akzeptieren.

    „Die Wählerliga hält die Wahl vom 4.März für unfair, weil die Stimmenauszählung von systematischen Fälschungen überschattet wurde, die das Ergebnis der Willensäußerung deutlich entstellt haben“, hieß es in einem Memorandum der Liga, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

    Die Liga kritisierte außerdem den Wahlkampf als ungerecht, weil nicht alle Präsidentenkandidaten die gleichen Möglichkeiten bei ihren Wahlkampagnen hätten.

    Nach vorläufigen Angaben der Liga erhielt Putin nicht 63,6 Prozent, wie die Wahlleitung bekannt gegeben hatte, sondern nur 53 Prozent der Wählerstimmen. Der unabhängige Kandidat Michail Prochorow sei nicht auf 7,82 Prozent, sondern auf 16 Prozent gekommen, sagte der Vertreter der Liga, Politiloge Dmitri Oreschkin, auf einer Pressekonferenz in Moskau.

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