08:03 17 Oktober 2017
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    Blutbad in Kandahar: „Die Russen haben nicht so etwas angerichtet wie nun die Amerikaner“

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    Nach dem blutigen Amoklauf eines US-Soldaten in der südafghanischen Provinz Kandahar, der bereits zu Protesten geführt hat, ist nun das afghanische Parlament in Streik getreten.

    Nach dem blutigen Amoklauf eines US-Soldaten in der südafghanischen Provinz Kandahar, der bereits zu Protesten geführt hat, ist nun das afghanische Parlament in Streik getreten.

    Aus Protest gegen die Gewalt durch das US-Militär unterbrachen die Abgeordneten der Parlamentsoberkammer am Dienstag die Tagung und gingen zu einer Kundgebung auf die Straße, wie afghanische Medien berichten. Am Montag hatte bereits die Unterkammer des Parlaments aus demselben Grund ihre Arbeit abgebrochen.

    Parlamentschef Fassyl Hadi Muslimjar sagte während der Kundgebung, „Selbst die Russen haben seinerzeit nicht so etwas angerichtet, was nun die Amerikaner anrichten.“ Er rief die regionalen Abgeordnetenhäuser auf, aus Protest in Streik zu treten.

    Am Sonntagmorgen hatten ein oder mehrere US-Soldaten in Kandahar mindestens 16 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, erschossen.

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