11:28 15 November 2018
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    Chinas Regierungschef Wen Jiabao drängt auf politische Reform

    © Sputnik / Maria Tschapligina
    Politik
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    China steht derzeit dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao zufolge vor der entscheidenden Etappe einer politischen Reform, ohne die das Land seine wirtschaftlichen Errungenschaften verlieren wird. Dabei erinnerte der Politiker an die Tragödie der Kulturrevolution (1966-1976) und warnte vor ihrer Wiederholung.

    China steht derzeit dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao zufolge vor der entscheidenden Etappe einer politischen Reform, ohne die das Land seine wirtschaftlichen Errungenschaften verlieren wird. Dabei erinnerte der Politiker an die Tragödie der Kulturrevolution (1966-1976) und warnte vor ihrer Wiederholung.

    „Ohne Erfolg bei der Reformierung des politischen Systems kann die Wirtschaftsreform nicht abgeschlossen werden und die bereits erzielten Ergebnisse können verloren gehen“, sagte Wen am Mittwoch in Peking nach der jährlichen Sitzung des Nationalen Volkskongresses.

    Ohne einen Abschluss dieser Reform könne keine kardinale Lösung für die neuen gesellschaftlichen Probleme gefunden werden, weswegen die Gefahr einer Wiederholung der historischen Tragödie der Kulturrevolution bestehe. 

    Während der von Mao Zedong ausgelösten Kulturrevolution (1966-1976) waren in China rund 100 Millionen Menschen, darunter zahlreiche hochrangige Staatsbeamte, Repressalien ausgesetzt. Auch die Wirtschaft des Landes und sein Kulturerbe erlitten durch die Kulturrevolution beträchtlichen Schaden.

    Wie Wen Jiabao betonte, müssen politische Reformen und der Aufbau einer sozialistischen Demokratie in einem so großen Land wie China im Einklang mit den inneren Bedingungen und unter aktiver Unterstützung und Beteiligung der Bevölkerung durchgeführt werden.

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