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    Umfrage: Mehrheit der Russen hält jüngste Präsidentenwahl für offen und fair

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    Präsidentenwahl 2012 in Russland (263)
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    60 Prozent der russischen Bürger halten einer Umfrage zufolge die jüngste Präsidentenwahl für offen und fair.

    60 Prozent der russischen Bürger halten einer Umfrage zufolge die jüngste Präsidentenwahl für offen und fair.

    Wladimir Putin hat bei der russischen Präsidentenwahl am 4. März mit 63,6 Prozent der Stimmen klar gesiegt.

    „Die Mehrheit der russischen Bürger (60 Prozent gegenüber 52 Prozent im Jahr 2008) sind der Auffassung, dass die Präsidentenwahl in einem offenen und ehrlichen politischen Kampf verlief. Diese Meinung ist besonders (86 Prozent) für diejenigen kennzeichnend, die für Wladimir Putin gestimmt haben“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Meinungsforschungsinstituts WZIOM.

    21 Prozent der Befragten gaben an, die Wahlen können nicht als frei und demokratisch bewertet werden. Die meisten davon (54 Prozent) haben für den unabhängigen Kandidaten Michail Prochorow gestimmt. Als Hauptargument wurden mit 28 Prozent Wahlverstöße und Fälschungen angeführt.

    19 Prozent glauben zudem, dass das Wahlergebnis im Voraus feststand. Zwölf Prozent sind der Auffassung, dass auf die Wähler Druck ausgeübt wurde. Elf Prozent sprechen von ungleichen Bedingungen für die Präsidentenbewerber. Sechs Prozent der Befragten vertreten die Auffassung, dass „alles gekauft“ gewesen sei. Fünf Prozent sind sicher, dass das Wahlsystem sich im Misskredit gebracht hat.

    Die WZIOM-Umfrage wurde am 10. und 11. März 2012 unter 1600 Einwohnern von 138 Orten in 46 russischen Gebieten, Regionen und Republiken durchgeführt.

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