03:24 20 Juli 2018
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    Russland und EU: Vorläufig keine Visaaufhebung für Besitzer von Dienstreisepässen

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    Die Forderung der Russischen Föderation nach der Visaaufhebung für die Besitzer von Dienstreisepässen ist das einzige noch ungeklärte Problem auf dem Weg zur Erleichterung des Visaregimes zwischen Russland und der Europäischen Union, schreibt heute die Zeitung „Kommersant“ unter Hinweis auf eine Quelle im russischen Außenministerium und auf einen europäischen Diplomaten.


    Die Forderung der Russischen Föderation nach der Visaaufhebung für die Besitzer von Dienstreisepässen ist das einzige noch ungeklärte Problem auf dem Weg zur Erleichterung des Visaregimes zwischen Russland und der Europäischen Union, schreibt heute die Zeitung „Kommersant“ unter Hinweis auf eine Quelle im russischen Außenministerium und auf einen europäischen Diplomaten.

    Der Entwurf eines Abkommens über die Einführung eines visafreien Regimes für kurzfristige Reisen von Bürgern Russlands und der EU war von der russischen Seite den EU-Partnern auf dem Russland-EU-Gipfel 2010 in der Stadt Rostow am Don (Südrussland) übergeben worden. Die Liste der gemeinsamen Schritte zum visafreien Regime bei kurzfristigen Reisen von Bürgern Russlands und der EU wurde im Dezember 2011 in Brüssel abgestimmt. Es handelt sich dabei um die Einführung von visafreien Reisen für Bürger der Länder der Schengen-Zone und Russlands, die biometrische Pässe haben, für höchstens 90 Tage.

    Am wahrscheinlichsten soll im April eine zusätzliche Verhandlungsrunde zwischen Moskau und Brüssel stattfinden, wonach eine Ergänzung zum Abkommen über die Erleichterung des Visaregimes zwischen Russland und der EU unterzeichnet werden soll. Es wird erwartet, dass dies Mitte Sommer auf einem Gipfel geschieht.

    Das russische Außenministerium betont: „ Wenn die Situation in eine Sackgasse gerät, so muss nach Alternativvarianten wie Abschluss von bilateralen Abkommen mit einzelnen EU-Ländern über ein visafreies Regime für die Besitzer von Dienstreisepässen gesucht werden. Das ist aber die äußerste Variante.“

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