13:39 22 Oktober 2018
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    Iranischer Diplomat: Atomgespräch mit Vermittlergruppe um einen Tag verschoben

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Das für den 13. April geplante Treffen der Vertreter des Iran mit der internationalen Vermittlergruppe zur Beilegung des iranischen Atomproblems ist nach iranischen Angaben auf den 14. April verschoben worden.

    Das für den 13. April geplante Treffen der Vertreter des Iran mit der internationalen Vermittlergruppe zur Beilegung des iranischen Atomproblems ist nach iranischen Angaben auf den 14. April verschoben worden.

    Das teilte der iranische Botschafter in Moskau, Mahmoud Reza Sajjadi, RIA Novosti am Mittwoch unter Berufung auf den Obersten Rat für nationale Sicherheit des Iran mit. Ihm zufolge ist der Austragungsort noch nicht festgelegt.

    Die iranische Nachrichtenagentur Irna hatte zuvor unter Berufung auf den iranischen Außenminister Ali Akbar Salehi mitgeteilt, dass das Treffen auf den 13. April angesetzt sei. Dabei wurde auf der Webseite des iranischen Außenministeriums der 14. Mai als Termin genannt.

    Wie AP Ende März unter Hinweis auf diplomatische Kreise mitteilte, hatte  die vermittelnde Sechs-Länder-Gruppe (Russland, Großbritannien, Deutschland, China, die USA und Frankreich) den Vorschlag des Iran abgelehnt, die nächste Gesprächsrunde in Istanbul, dem Ort der vorangegangenen Verhandlungen, durchzuführen.

    Indes teilte der iranische englischsprachige Fernsehsender Press TV am Mittwoch unter Berufung auf den türkischen Botschafter im Iran, Umit Yardim, mit, die türkische Seite sei dazu bereit, auf ihrem Territorium das Treffen zwischen den iranischen Unterhändlern und der internationalen Vermittlergruppe zu organisieren.

    Bei dem Gespräch zum iranischen Atomproblem vom 21./22. Januar 2011 in Istanbul war kein Durchbruch erzielt worden. Wie EU-Außenministerin Catherine Ashton damals äußerte, sind die vom Iran gestellten Bedingungen unannehmbar.

    Die Sechsergruppe arbeitet seit dem Jahr 2003 gemeinsam mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) darauf hin, dass der Iran die Arbeiten zur Urananreicherung einstellt, die das internationale Regime zur Kontrolle der nuklearen Nichtweiterverbreitung gefährden würden.

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