20:41 15 Dezember 2017
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    Clinton: Russland schuld, dass Assad noch immer an der Macht ist

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    US-Außenministerin Hillary Clinton hat Russland zur Last gelegt, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad immer noch an der Macht ist.

    US-Außenministerin Hillary Clinton hat Russland zur Last gelegt, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad immer noch an der Macht ist.

    „Die Weigerung Russlands, sich bei der Ergreifung gewisser konstruktiver Maßnahmen uns anzuschließen, ermöglicht es Assad, gut bewaffnet an der Macht zu bleiben und sich über die Forderungen der eigenen Region, des Volkes und der Welt hinwegzusetzen“, sagte Clinton vor Offiziershörern der Marineakademie in der Stadt Annapolis (US-Bundesstaat Maryland).

    Russland und China haben als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates zweimal eine Resolution zu Syrien blockiert. Moskau und Peking befürchten eine Wiederholung des „libyschen Szenarios“ in Syrien und wollen die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens von außen ausschließen.

    Die US-Außenministerin hob hervor, dass in Syrien die Gefahr eines Bürgerkrieges bestehe, und versprach, bei einem Treffen mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu versuchen, Russland zumindest dazu zu bewegen, gemeinsam die Zustellung von humanitärer Hilfe für das syrische Volk zu sichern.

    Am Mittwoch und Donnerstag findet in Washington ein Gipfel der G8-Außenminister statt. Wie Lawrow zuvor bekannt gegeben hatte, will er auf dem Gipfel Wege ansprechen, wie die Vertreter der Opposition in Syrien dazu zu bringen sind, den Syrien-Plan des UN-Sondergesandten Kofi Annan umzusetzen.

    Ein bilaterales Treffen zwischen Clinton und Lawrow ist für Donnerstag anberaumt.

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