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    Nordkoreas Staatschef ruft auf Militärparade zu Ausbau der militärischen Stärke auf

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    Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hat bei der großen Militärparade zu Ehren des 100. Geburtstages des Gründers Nordkoreas Kim Il Sung seine erste öffentliche Rede gehalten und aufgerufen, das Militärpotential des Landes aufzustocken, teilt am Sonntag die Agentur Reuters mit.

    Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hat bei der großen Militärparade zu Ehren des 100. Geburtstages des Gründers Nordkoreas Kim Il Sung seine erste öffentliche Rede gehalten und aufgerufen, das Militärpotential des Landes aufzustocken, teilt am Sonntag die Agentur Reuters mit.

    Die Militärparade fand in Pjöngjang im Rahmen der Feierlichkeiten zum  100. Geburtstag von Kim Il Sung statt, der am 15. April begangen wird. Dieser Tag gilt in Nordkorea als Nationalfeiertag - Tag der Sonne.

    Mit seiner  Rede eröffnete der 29-jährige Kim Jong Un, der am Vortag zum Generalsekretär des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas und zum Vorsitzenden des Staatskomitees für Verteidigung gewählt wurde,  die Militärparade in Pjöngjang auf einem Platz, der den Namen von Kim Il Sung trägt.

    „Aus geopolitischen Gründen geriet unser Land unter das Joch eines anderen Landes. Aber heute hat sich die geopolitische Lage verändert  und wir sind ein selbständiges Land geworden“, betonte der Enkel von Kim Il Sung.

    „Um unsere ‚militärische Faust’ zu stärken und die Aufgabe des  Aufbaus eines starken und prosperierenden sozialistischen Landes abzuschließen, müssen wir alles Notwendige für die Festigung der Volksstreitkräfte tun. Lasst uns zum endgültigen Sieg gehen“, rief Kim Jong Un auf.

    In seiner Rede erwähnte er seinen Vater, den vorangegangenen nordkoreanischen Staatschef,  der im Dezember 2011 gestorben war, und den Großvater Kim Il Sung und verwies auf ihren unschätzbaren Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung des sozialistischen Staates.
    Kim Jong Un erinnerte an die Worte von Kim Il Sung, der gesagt hatte, dass eine „Revolution mit Waffen beginnt“.

    „Deshalb hat er die Armee aufgestellt und gefestigt… Kim Jong Il setzte das Werk des großen Führers Kim Il Sung fort. Unter seiner Führung wurde unsere Armee die stärkste in der Welt. Deshalb können unsere Feinde uns nicht besiegen“, betonte der neue nordkoreanische Staatschef.

    „Für uns ist der Frieden sehr wichtig. Wir brauchen ihn, um zu gedeihen. Aber wir werden unsere Souveränität nicht gegen den Frieden tauschen“, sicherte Kim Jong Un zu.

    Er verwies darauf, dass Nordkorea über Kernwaffen verfüge, und versicherte allerdings, dass die Hauptkraft von Nordkorea nicht Kernwaffen, sondern der Zusammenschluss sei.

    Als neuer Landeschef sehe er seine Aufgabe im Aufbau eines starken Landes und in der Re

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