15:57 14 August 2018
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    Syrien: Über 700 militante Kämpfer legen freiwillig Waffen nieder

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    721 Mitglieder illegaler bewaffneter Gruppen in Syrien haben in den letzten Tagen freiwillig ihre Waffen niedergelegt und sich den Behörden gestellt. Das erfuhr RIA Novosti aus informierten Quellen.

    721 Mitglieder illegaler bewaffneter Gruppen in Syrien haben in den letzten Tagen freiwillig ihre Waffen niedergelegt und sich den Behörden gestellt. Das erfuhr RIA Novosti aus informierten Quellen.

    „Die meisten davon (etwa 250 militante Kämpfer) sind aus Hama, sowie aus dem Raum von Damaskus und Idlib (jeweils rund 230)“, so die Quelle.

    Ferner verlautet aus den Quellen, die vereinbarte Waffenruhe, die ab dem 12. April in Kraft getreten war, sei von bewaffneten Oppositionsgruppen 1300 Mal gebrochen worden.

    Die jüngsten Verbrechen der militanten Gruppen seien „Massaker in den Orten Arbin in der Provinz Damaskus und Turkuman-Barih in der Provinz Aleppo“, hieß es.

    Bei Terroristischen Aktionen wurden Menschen in der Stadt Hama, in Umland von Damaskus sowie in den Provinzen Deir ez-Zor und Aleppo getötet, so die Quelle.

    Einige Medien berichten unter Berufung auf das Syrische Observatorium für Menschenrechte sowie „lokale Koordinationskomitees der Opposition“, dass seit dem 16. April 2012, als die erste Gruppe internationaler Beobachter angekommen war, durch Schüsse der Regierungstruppen 462 Menschen, darunter 34 Kinder, getötet wurden.

    Mitte April war das erste Uno-Beobachterteam in Syrien eingetroffen. Die UN-Mission soll den Waffenstillstand gemäß dem Regelungspan von Kofi Annan, Syrien-Sonderbeauftragter von Uno und Arabischer Liga, überwachen. Am 21. April beschloss der UN-Sicherheitsrat, das Team bis auf 300 Beobachter zu erweitern.

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