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    Janukowitsch: Destabilisierung mögliches Ziel der Anschläge in Dnepropetrowsk

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    Explosionsserie in Ukraine (12)
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    Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat nach Angaben seines Presseamtes nicht ausgeschlossen, dass die Sprengstoffanschläge in Dnjepropetrowsk ein Versuch waren, die Lage im Lande zu destabilisieren.

    Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat nach Angaben seines Presseamtes nicht ausgeschlossen, dass die Sprengstoffanschläge in Dnjepropetrowsk ein Versuch waren, die Lage im Lande zu destabilisieren.

    „Unsere Hauptaufgabe besteht heute darin, etwas derartiges in Zukunft nicht mehr zuzulassen“, sagte Janukowitsch am Samstag während seines Besuchs bei verletzten Kindern in einem Krankenhaus von Dnjepropetrowsk.

    Es sei auch wichtig, der Ursache dieser Verbrechen auf den Grund zu gehen. In dem Fall ermitteln die besten Fachleute des Landes, fügte Janukowitsch an.  

    Mindestens vier Explosionen hatten am Freitag die ostukrainische Industriestadt Dnjepropetrowsk erschüttert. Nach den Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 30 Menschen, darunter zehn Kinder, verletzt. Drei Opfer schweben in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Terrorismus. Zu den Anschlägen hat sich bislang niemand bekannt.

    Laut Janukowitsch sind die besten Kriminalbeamten der benachbarten Staaten zur Ermittlung herangezogen worden. Welche Länder dies konkret betrifft, präzisierte er nicht.

    „Es wird koordiniert gearbeitet. Erst wenn wir Klarheit haben, werden diese Informationen publik gemacht“, so Janukowitsch.

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