04:45 24 April 2018
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    Moskaus OB: Unruhen bei Millionen-Marsch waren eine Provokation

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    Kundgebungen und Protestdemos nach der Präsidentenwahl in Russland (104)
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    Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnet die Geschehnisse vom Sonntag am Bolotnaja-Platz, wo es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben hat, als eine Provokation.

    Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnet die Geschehnisse vom Sonntag am Bolotnaja-Platz, wo es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben hat, als eine Provokation.

    Sobjanin hat am Dienstag die Polizisten, die bei den Unruhen verletzt wurden, im Krankenhaus besucht. 

    Die Teilnehmer des oppositionellen „Marsches der Millionen“ sollten durch die Jakimanka-Straße zum Bolotnaja-Platz ziehen, wo eine Kundgebung geplant war. Ein Teil der Marsch-Teilnehmer wich jedoch von der festgelegten Route ab und versuche, die Polizeisperre zu durchbrechen, um unmittelbar vor den Kreml zu gelangen.

    Nach amtlichen Angaben hatten die Provokateure die Polizei mit Steinen und Flaschen beworfen. Bei den Krawallen seien 20 Polizisten verletzt worden. Drei von ihnen seien mit Stich- und Schnittwunden und schweren Prellungen in Krankenhäuser gebracht worden.

    „Die Kundgebung und der Umzug waren genehmigt. Die Polizei und die Stadtbehörden hatten ihr Möglichstes getan, damit die Kundgebung ruhig verlief. Einige Bürger wollten das aber nicht. Es handelt sich offensichtlich eine Provokation, die von vornherein beabsichtigt war“, so der Oberbürgermeister.

    Laut Sobjanin sind gegen die Personen, die die Polizei angegriffen hatten, Strafverfahren eingeleitet worden.

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