16:48 21 November 2019
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    Behörden genehmigen Opposition "Millionen-Marsch" am Tag Russlands (Zusammenfassung)

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    Kundgebungen und Protestdemos nach der Präsidentenwahl in Russland (104)
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    Die Stadtbehörden Moskaus haben der Opposition den sogenannten "Millionen-Marsch" am Unabhängigkeitstag (12. Juni) genehmigt.

    Die Stadtbehörden Moskaus haben der Opposition den sogenannten "Millionen-Marsch" am Unabhängigkeitstag (12. Juni) genehmigt.

    Das teilte der Chef des Departements Regionale Sicherheit bei der Moskauer Stadtverwaltung, Alexej Majorow, am Freitag mit. "Die Kolonne darf vom Puschkin-Platz durch den Strastnoi- und den Petrowski-Boulevard zum Turgenew-Platz und weiter zum Sacharow-Prospekt marschieren. Am Ende des Sacharow-Prospektes findet eine Kundgebung statt", hieß es.

    Die Zahl der Teilnehmer darf 50 000 nicht übersteigen. Die Demonstranten versammeln sich ab 12.00 Uhr (Ortszeit). Der Straßenzug beginnt um 13.00 Uhr und die dreistündige Kundgebung um 15.00 Uhr. Die Zahl der Polizisten, die für Ordnung bei der Aktion sorgen werden, konnte Majorow vorerst nicht nennen. "Wir werden das erst am Samstag bestimmen", sagte er. "Die Route ist kompliziert. Wir werden einige Straßen sowie den Trubnaja-Platz für den Verkehr sperren müssen."

    Der "Millionen-Marsch" wird unter das neue Versammlungsgesetzt fallen, das am Freitag von Präsident Wladimir Putin nach zweitägiger Prüfung unterzeichnet wurde. Das Gesetz, das deutlich höhere Strafen bei Verstößen gegen das Demonstrationsrecht vorsieht, tritt nach seiner Veröffentlichung in der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" am 9. Juni in Kraft.

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