19:36 16 Dezember 2017
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    Uno-Vize-Generalsekretärin würdigt Russlands humanitären Beitrag

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    Russland leistet laut der stellvertretenden UN-Generalsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Valerie Amos, einen gewichtigen Beitrag zu den humanitären Einsätzen der Uno.

    Russland leistet laut der stellvertretenden UN-Generalsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Valerie Amos, einen gewichtigen Beitrag zu den humanitären Einsätzen der Uno.

    „Russland verfügt über große Möglichkeiten bei der Suche und Rettung von Menschen in Notstandsgebieten, wobei Russland Hilfe (im Rahmen der Uno) sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Grundlage leistet“, äußerte Amos am Freitag in einem Interview mit RIA Novosti.

    Während ihres Aufenthalts in Moskau sei sie mit der Leitung des russischen Ministeriums für Zivilschutz zusammengekommen. „Zwischen uns besteht ein Kooperationsabkommen, und wir sind bestrebt, die Zusammenarbeit fortzusetzen“, hieß es.

    Die Uno will Amos zufolge die Möglichkeiten und Erfahrungen der russischen Bergungsmannschaften bei der Bewältigung der Folgen von Notstandssituationen und Naturkatastrophen für die Ausbildung von Mitarbeitern ähnlicher Strukturen in anderen Ländern nutzen.

    Dank seinem hohen weltweiten Ansehen löse Russland komplizierte Situationen, was es den Mitarbeitern humanitärer UN-Einrichtungen ermögliche, den bedürftigen Einwohnern der Kriegsgebiete Hilfe zu erweisen.

    Als Beispiel wurde Syrien angeführt. Moskau sendet laut Amos „nicht nur auf bilateraler Grundlage humanitäre Hilfe an Syrien, sondern hilft auch bei der Regelung der politischen Probleme“, und zwar bei der Abstimmung der Einreisebedingungen für das humanitäre UN-Personal in dieses Land.

    Die humanitären Aspekte der Syrien-Krise waren im Mittelpunkt der Gespräche von Amos mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sowie dessen Vize Gennadi Gatilow am Freitag gestanden. „Es wurde Genugtuung über die Entwicklungsdynamik der Kooperation zwischen Russland und dem UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten geäußert“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenamtes.

    „Die russische Seite informierte die Gesprächspartner über den  humanitären Beistand für Syrien, der auf Grundlage der bilateralen Beziehungen erwiesen wird“, so die Mitteilung.

    Vor dem Hintergrund der Syrien-Krise wurden auch humanitäre Aspekte der Lage in Syrien zur Sprache gebracht, heiß es ferner. „Die Seiten verwiesen auf die Notwendigkeit, den mit Damaskus abgestimmten Plan eines humanitären Reagierens zur Lösung der Probleme der Landesbevölkerung schrittweise umzusetzen.“

    Außerdem sprach Amos ihre Anerkennung für eine wesentliche Erhöhung der russischen Notstandhilfen aus, so die Mitteilung. Sie würdigte auch die führende Rolle Russlands bei den internationalen Bemühungen um die Bewältigung der Folgen großer Natur- und technisch bedingter Katastrophen“.

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