14:19 11 Dezember 2017
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    Menschenrechtler melden neue Kämpfe bei Damaskus - Zwölf Tote

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Armee und Rebellen in einem Vorort von Damaskus sind mindestens zwölf Menschen getötet worden, meldet die AFP am Samstag unter Berufung auf die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) mit Sitz in London.

    Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Armee und Rebellen in einem Vorort von Damaskus sind mindestens zwölf Menschen getötet worden, meldet die AFP am Samstag unter Berufung auf die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) mit Sitz in London.

    Acht der Opfer seien im Ort Duma, zehn Kilometer nordwestlich von Damaskus, ums Leben gekommen, wo bei einem Beschuss ein Wohnhaus eingestürzt war, hieß es.

    Westliche Medien veröffentlichen regelmäßig Angaben, die die OSDH zur Verfügung stellt.

    Das russische Außenministerium äußerte indes Zweifel an der Kompetenz dieser Organisation und somit der Glaubwürdigkeit ihrer Informationen. Nach Angaben des russischen Außenamtes sind bei der OSDH insgesamt nur zwei Personen (der Leiter und ein Sekretär bzw. Dolmetscher) tätig. OSDH-Leiter Rami Abdurahman verfüge „nicht einmal über einen Mittelschulabschluss“ und habe seinen ständigen Wohnsitz in London, wo er eine Imbissstube besitze.

    Die Anti-Regierungs-Proteste in Syrien, die seit über einem Jahr andauern, sind in erbitterte bewaffnete Zusammenstöße zwischen den Behörden und der bewaffneten Opposition ausgeartet. UN-Angaben zufolge beträgt die gesamte Opferzahl der Konflikte mehr als 12 000.

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