01:52 19 August 2017
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    Ban Ki-moon ruft „Aktionsgruppe“ zu Druckausübung auf Behörden und Opposition in Syrien auf

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    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Ergebnisse des jüngsten Treffens der „Syrien-Aktionsgruppe“ in Genf begrüßt und seine Teilnehmer aufgerufen, Druck auf die syrischen Behörden und die Opposition zur Einstellung des Konflikts auszuüben.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Ergebnisse des jüngsten Treffens der „Syrien-Aktionsgruppe“ in Genf begrüßt und seine Teilnehmer aufgerufen, Druck auf die syrischen Behörden und die Opposition zur Einstellung des Konflikts auszuüben.

    Am vorigen Samstag, den 30. Juni, einigten sich die Außenminister der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (Russland, USA, England, Frankreich und China) sowie regionaler Staaten und internationaler Organisationen auf die Prinzipien der Beilegung der Situation in Syrien. Diese Prinzipien beinhalten die Bildung einer Übergangsregierung in Syrien unter Beteiligung aller Seiten gemäß einem neuen Plan des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga, Kofi Annan.

    „Der Sondergesandte braucht eine einheitliche und zusammengeschlossene Weltgemeinschaft hinter seinem Rücken“, so Ban Ki-moon.

    Seinen Worten nach müssen die syrische Regierung und alle anderen Konfliktparteien vor Ort den Aufrufen der Weltgemeinschaft Gehör schenken, mit Annan zusammenzuarbeiten, der Gewalt ein Ende zu setzen und die Bedingungen für die Regelung der Situation vollständig zu erfüllen, die insbesondere eine Waffenruhe und die Aufnahme eines politischen Dialogs vorsehen.

    „Das syrische Volk und die Region können Grausamkeit, Leiden und Chaos nicht mehr aushalten“, betonte der UN-Generalsekretär.

    Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass ein Treffen von Vertretern der Arabischen Liga mit der syrischen Opposition, das dieser Tage in Kairo stattfinden soll, einen Beitrag zu Bemühungen um die Aufnahme „friedlicher Wandlungen“ in Syrien leisten wird.

    Ban Ki-moon rief ein weiteres Mal die Teilnehmer des bewaffneten Konflikts, der seit März 2011 andauert, auf, die Gewalt einzustellen und es den humanitären Diensten zu ermöglichen, den Bedürftigen unverzüglich Hilfe zu leisten.

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