15:34 16 August 2017
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    Lawrow: Nach Genfer Syrien-Konferenz ist Treffen der „Freunde Syriens“ nicht nötig

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    Moskau hält es laut Außenminister Sergej Lawrow nicht für nötig, nach der Genfer Syrien-Konferenz weitere Treffen zur Lösung des syrischen Problems abzuhalten.

    Moskau hält es laut Außenminister Sergej Lawrow nicht für nötig, nach der Genfer Syrien-Konferenz weitere Treffen zur Lösung des syrischen Problems abzuhalten.

    „Mit der Aufnahme des Genfer Prozesses entfällt die Notwendigkeit anderer Foren, wie zum Beispiel in Paris, an dem rund 150 Staaten teilnehmen werden“, sagte Lawrow am Dienstag in Moskau bei einer Pressekonferenz.

    Wie zuvor mitgeteilt worden war, soll die Gruppe der „Freunde Syriens“ auf Vorschlag des französischen Präsidenten François Holland am 6. Juli in Paris zusammentreffen. 

    Russland unterstütze nicht die Ziele, die sich diese Gruppe setzt, räumte Lawrow ein. „Wir können diese Ziele nicht teilen, denn sie sind auf die Verschärfung der Konfrontation und nicht auf die Schaffung von Bedingungen für einen innersyrischen Dialog ohne jede äußere Einmischung gerichtet“, hieß es.

    Am vorigen Samstag, den 30. Juni, hatten sich die Außenminister der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (Russland, USA, England, Frankreich und China) sowie regionaler Staaten und internationaler Organisationen auf die Prinzipien der Regelung der Situation in Syrien geeinigt. Diese Prinzipien beinhalten die Bildung einer Übergangsregierung in Syrien unter Beteiligung aller Seiten gemäß einem neuen Plan des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga, Kofi Annan.

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