21:51 20 September 2017
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    Chef der Arabischen Liga: Uno muss Intervention in Syrien genehmigen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die Gewalt in Syrien kann laut Nabil al-Arabi, Generalsekretär der Arabischen Liga, nur durch die Anwendung des Artikels 7 der Uno-Charta gestoppt werden, der unter anderem die Gewaltanwendung bei einer Gefährdung des Weltfriedens vorsieht.

    Die Gewalt in Syrien kann laut Nabil al-Arabi, Generalsekretär der Arabischen Liga, nur durch die Anwendung des Artikels 7 der Uno-Charta gestoppt werden, der unter anderem die Gewaltanwendung bei einer Gefährdung des Weltfriedens vorsieht.

    „Die Gewalt in Syrien wird andauern, bis der Uno-Sicherheitsrat eine verbindliche Resolution beschließt, die eine Anwendung des Artikels 7 der Uno-Charta in Bezug auf Syrien zulässt“, äußerte er am Mittwoch.

    „Ungeachtet der andauernden bewaffneten Auseinandersetzungen in Syrien würde ich jedoch nicht behaupten, dass diese sich in einen Bürgerkrieg ausarten“, betonte al-Arabi.

    In Bezug auf die Meinungsunterschiede zwischen einzelnen syrischen oppositionellen Gruppen, die bei der Konferenz der syrischen Oppositionskräfte in Kairo zutage getreten waren, räumte al-Arabi ein, dass diese auf die „Forderungen einzelner nationaler Organisationen, insbesondere der kurdischen“, zurückzuführen seien. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit, die Einheit des syrischen Volkes zu bewahren und dessen Zerspaltung in einzelne ethnische Gruppen zu verhindern.

    Die Vertreter der syrischen Opposition, die an der Kairoer Konferenz am 2. und 3. Juli teilgenommen hatten, hatten es nicht zustande gebracht, über ihre Positionen abzustimmen. Stein des Anstoßes war die Frage einer Intervention zum Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad.

    Während die einen der Meinung sind, dass die Syrer mit eigenen Kräften das Regime stürzen müssen, denken die anderen, dass die Konfrontation in Syrien ohne eine militärische Außenhilfe noch lange dauern würde.

    Kurz vor Ende der Konferenz verließen alle kurdischen Parteien das Treffen aus Protest dagegen, dass die Wortverbindung „kurdisches Volk“ aus den Abschlussdokumenten gestrichen wurde. Die Verfasser des Dokuments beschränkten sich auf der Redewendung „alle Vertreter des syrischen Volkes“.

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