21:48 23 September 2017
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    Russischer Außenminister: Westen deutet Haltung Moskaus gegenüber Syrien falsch

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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den im Westen laut werdende Vorschlag, dem syrischen Präsidenten Bashar Assad Zuflucht in Russland zu gewähren, als Unverständnis für die Position Moskaus gegenüber dem Syrien-Konflikt gewertet.

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den im Westen laut werdende Vorschlag, dem syrischen Präsidenten Bashar Assad Zuflucht in Russland zu gewähren, als Unverständnis für die Position Moskaus gegenüber dem Syrien-Konflikt gewertet.

    „Es handelt sich entweder um einen unredlichen Versuch, seriöse Menschen, die sich mit Außenpolitik befassen, irrezuführen, oder einfach um fehlendes Verständnis für das gegenwärtige Geschehen und die Haltung Russlands“, sagte Lawrow am Donnerstag in Moskau.

    Der Minister verwies darauf, dass die deutsche Seite nach den Verhandlungen zwischen Angela Merkel und Wladimir Putin bei dessen Deutschland-Besuch Russland vorgeschlagen habe, dem syrischen Präsidenten politisches Asyl zu gewähren. Die russische Seite habe diese Äußerung als Scherz hingenommen, so Lawrow.

    Der russische Außenminister teilte auch mit, dass Vertreter der syrischen Opposition, darunter der neue Chef des Syrischen Nationalrates, nächste Woche in Moskau eintreffen sollen. „In der nächsten Woche kommen der neue Vorsitzende des Syrischen Nationalrates (SNC), Seida, und der Leiter einer anderen syrischen Oppositionsgruppe, Michel Kilo, zu uns“, sagte  Lawrow.

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