10:32 24 September 2017
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    Präsident Christofias: Keine russischen Waffenlieferungen über Zypern nach Syrien

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    Der zypriotische Präsident Dimitris Christofias ist Gerüchten entgegengetreten, denen zufolge Russland die Insel als Umschlagsort für Waffenlieferungen nach Syrien nutzt.

    Der zypriotische Präsident Dimitris Christofias ist Gerüchten entgegengetreten, denen zufolge Russland die Insel als Umschlagsort für Waffenlieferungen nach Syrien nutzt.

    Derartige Gerüchte seien haltlose Märchen, sagte Christofias am Donnerstag in Nikosia nach Angaben des griechischen Staatsfernsehens. Er bestätigte, dass die Republik Zypern von Russland einen weiteren Staatskredit erwarte. Russland hatte dem Mittelmeerstaat bereits 2011 einen Kredit von 2,5 Milliarden Euro gewährt.

    Am 13. Januar hatte Reuters unter Berufung auf zypriotische Behörden gemeldet, dass am Vortag in Syrien ein mit Munition beladenes Schiff aus Russland eingetroffen sei. Unter Verweis auf das türkische Außenministerium teilte AP am selben Tag mit, dass ein Schiff mit einer „gefährlichen Ladung“ aus Russland, das zuvor in den zyprischen Hafen Limassol eingelaufen war, im syrischen Hafen Tartus eingetroffen sei. In Tartus befindet sich eine Versorgungsbasis der russischen Kriegsmarine.

    Russland macht aus seinen Waffengeschäften mit Syrien kein Hehl, beteuert jedoch, ausschließlich Verteidigungswaffen zu liefern und damit keine internationalen Regeln zu verletzen.

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