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00:33 24 Juli 2019
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    28. Juli in Transnistrien zum Tag der Friedenssoldaten erklärt

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    Transnistrier stimmen für Unabhängigkeit (37)
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    Auf Beschluss des Chefs der nicht anerkannten Republik Transnistrien, Jewgeni Schewtschuk, wird am 28. Juli in der Republik der Tag des Friedenssoldaten begangen. Laut dem Pressedienst des Präsidenten wird damit der Dank der Einwohner für den Einsatz russischer Truppen gemäß dem Übereinkommen vom 21. Juli 1992 bekundet, das Tausenden Einwohnern von Transnistrien das Leben gesichert hatte.

    Auf Beschluss des Chefs der nicht anerkannten Republik Transnistrien, Jewgeni Schewtschuk, wird am 28. Juli in der Republik der Tag des Friedenssoldaten begangen. Laut dem Pressedienst des Präsidenten wird damit der Dank der Einwohner für den Einsatz russischer Truppen gemäß dem Übereinkommen vom 21. Juli 1992 bekundet, das Tausenden Einwohnern von Transnistrien das Leben gesichert hatte.

    Anlässlich des 20. Jahrestages des Einzugs der russischen friedensstiftenden Truppen soll in der Stadt Bendery auf Präsidentenerlass ein Denkmal errichtet werden. Außerdem soll eine Brücke über den Dnestr an der Verkehrsstraße Tiraspol-Bendery in „Brücke der russischen Friedenssoldaten“ umbenannt werden.

    Die Militärhochschule der Republik Transnistrien erhält laut Präsidentenerlass den Namen von Generalleutnant Alexander Iwanowitsch Lebed, 1992-1995 Befehlshaber der in Tiraspol stationierten 14. russischen Armee.

    Kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion, am 2. September 1990, hatten fünf Kreise Moldawiens am linken Ufer des Dnestr die Dnestr-Republik (Transnistrien) mit der Hauptstadt Tiraspol im Staatsverband der Sowjetunion ausgerufen. Die hauptsächlich russische Bevölkerung der Region befürchtete, dass radikal gesinnte Kräfte in Chisinau einen Anschluss der Republik an Rumänien fordern werden.

    1992 entsandte Chisinau Truppen in die Region. Der bewaffnete Konflikt dauerte einige Monate. Dabei verlor Chisinau die Kontrolle über Transnistrien gänzlich. Offiziellen Angaben zufolge kamen in der Auseinandersetzung 809 Menschen ums Leben, darunter 271 Zivilisten. Die Region wurde im Grunde genommen zu einem Staat mit allen dazu gehörenden Attributen, einschließlich einer eigenen Währung. Bislang wurde er aber von niemandem anerkannt.

    Moldawien bietet Transnistrien umfassende Autonomierechte, während Tiraspol weiterhin auf der Unabhängigkeit von Chisinau besteht. Der Frieden in der Region wird durch eine gemischte Friedensmacht erhalten, der 402 russische, 492 transnistrische und 355 moldawische Soldaten sowie zehn Militärbeobachter von der Ukraine angehören.

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