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    Kirgistan: Visafreiheit für reichste Länder tritt in Kraft

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    Ein Gesetz über den visafreien Aufenthalt für die Bürger von insgesamt 44 Ländern für maximal 60 Tage ist am Freitag in Kirgistan in Kraft getreten.

    Ein Gesetz über den visafreien Aufenthalt für die Bürger von insgesamt 44 Ländern für maximal 60 Tage ist am Freitag in Kirgistan in Kraft getreten.

    „Heute wurde das vom Präsidenten Almasbek Atambajew unterzeichnete Gesetz in der Presse veröffentlicht und ist somit in Kraft getreten“, teilte ein Sprecher des Präsidenten-Pressedienstes RIA Novosti mit.

    Dem Gesetz über den visafreien Reiseverkehr für die Bürger der Länder mit einem Pro-Kopf-Einkommen von mehr als 7000 US-Dollar hatte zuvor das Landesparlament zugestimmt. 

    Unter das Gesetz fallen fast alle westeuropäischen Länder sowie Kanada, Südkorea, Kuwait, die baltischen Staaten, Neuseeland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Singapur, die USA, Brunei, Bahrain und Katar.

    Laut dem kirgisischen Ministerkabinett, das dieses Gesetz entworfen hatte, sollen derartige Schritte zur Steigerung der Touristen- und der Investorenzahl aus diesen Ländern beitragen und die bilateralen zwischenstaatliche Beziehungen fördern.

    „Die Regierung der Republik wurde beauftragt, die Staaten, für deren Bürger das Visaverfahren gilt, binnen eines Monats über die Verabschiedung des Gesetztes zu benachrichtigen“, so der Sprecher.

    Inzwischen wird die Annahme dieses Gesetzes in der Gesellschaft stark diskutiert. Laut den kirgisischen Sicherheitskräften kann der visafreie Reiseverkehr von den Nachbarn in der Region negativ aufgenommen werden. Einige Staaten, in erster Linie in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), können ihre Visapolitik gegenüber Kirgistan verschärfen, „um ihre Territorien vor einem Eindringen unerwünschter Personen aus Drittländern“ über Kirgistan zu schützen.

    Der visafreie Reiseverkehrsmodus ist bis 31. Dezember 2020 gültig und „wird unbefristet sein, wenn die vor dem Gesetz gestellten Ziele erreicht werden“, heißt es in der Mitteilung.

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